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Schiedsrichter verhalf Stixneusiedl zu Kantersieg

 

25.09.2017 – Sportplatz Stixneusiedl

 

Noch vor Beginn der Partie musste Trainer Schuster einen seiner Schlüsselspieler - Philip Satzl - ersetzen, da dieser krankheitsbedingt nicht auflaufen konnte. An seine Stelle trat Routinier Markus Degenhart. Um 16:00 wurde die Partie mit herbstlichem Wetter angepfiffen.

Die Wölfe starteten sehr engagiert und laufstark in die Partie und kamen in Minute eins gleich zu einer hochkarätigen Chance. Roman Cernak nimmt den Ball aus Rund 25 Meter volley ab und trifft den Querbalken des gegnerischen Gehäuses. Resultierend aus diesem Blitzstart waren die Stixer wie gefesselt und nur zwei Minuten danach konnten die Wölfe auch schon jubeln. Cernak kommt nach einem Eckball an den Ball und schiebt eiskalt ein – 1:0. In Minute 14 fand dann ein Zweikampf statt, der Folgen haben sollte. Der Stixer Andreas Mörk und der Captain der Wölfe gingen in einen Zweikampf bei dem man am Geräusch erahnen konnte was geschehen war. Mörk hielt sich den Fuß und begann zu schreien, wobei sich herausstellte, dass er einen Schien- und Wadenbeinbruch erlitt. Der SCW wünscht an dieser Stelle gute Besserung und baldige Genesung. Das Spielgeschehen änderte sich danach nicht, jedoch kam es dann in der 34. Minute zu einer kuriosen Szene. Der Torwart der Wölfe foulte einen gegnerischen Spieler außerhalb des Strafraumes, dieser fiel dann aber erst innerhalb des Strafraumes, es gab Elfmeter für Stixneusiedl. Das neue Regelwerk sieht folgendes vor: „Die Dreifachbestrafung bei der „Torchancenverhinderung" wurde neu formuliert: Bei einem Tackling nach dem Ball im Strafraum ist dieses nun nicht mehr mit Strafstoß und Rot zu bestrafen, sondern mit Strafstoß und Gelb."(öfb.at)

Dem war in diesem Fall anfänglich nicht so, dann doch und dann wieder nicht. Zum besseren Verständnis: Der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt, zückte den roten Karton und begann dann zu überlegen. Anschließend ging er zum Trainer des gegnerischen Teams erklärte ihm folgendes: „Ich hatte das alte Regelwerk im Kopf, wobei das neue Regelwerk besagt, dass ich den Torwart nicht vom Platz stellen darf". Der Trainer von Stixneusiedl willigte ein und der Schiedsrichter eilte zu den Spielern. Was dann geschah wusste keiner. Trotz seiner Erklärung musste Kemal Yarar dann doch vom Platz und das Chaos war perfekt. Pany verwertete den fälligen Elfmeter und es stand – 1:1. Ab diesem Zeitpunkt waren die Wölfe in einer Schockstarre und leisteten keine Gegenwehr mehr. So kam es dann, dass die Stixneusiedler die Wölfe mit einem 7:1 abfertigten.

 

Fazit: Der Schiedsrichter musste sich dafür verantworten, dass er eine sportlich hochklassige Partie beendete und den Faktor der Sportlichkeit und Fairness der Partie entzog.

 

Tore:

1:0 Roman Cernak (3.)

1:1 Johann Pany (39.)

1:2 Juray Török (45.)

1:3 Lukas Madl (45.)

1:4 Johann Pany (51.)

1:5 Lukas Madl (55.)

1:6 Johann Pany (60.)

1:7 Stefan Happel (80.)